Auf der Stelzenhöhe im Vogtland kam einst militärische Hochtechnologie der damaligen Sowjetarmee zum Einsatz

Seit 1960 nutzte die Sowjetarmee die Stelzenhöhe in der Nähe von Reuth im Vogtland zur Luftaufklärung - Quelle: http://www.stelzenfestspiele.de/stelzen/. Auf diesem Gebiet befanden sich unter anderem ein Hubschrauberlandeplatz für die dort stationierten sowjetischen Kampfhubschrauber vom Typ Mi 24, siehe Foto, und Radarstationen. Die Mi 24 - Hubschrauber werden auch heute noch hergestellt und von diversen Armeen genutzt. Sie sind die einzigen Kampfhubschrauber, welche zugleich zum Truppentransport genutzt werden können. Regelmäßig flogen die Helikopter von hier aus zur Grenzaufklärung. Angeblich wurden sie auch zum Auffinden von desertierten Soldaten der Sowjetarmee, welche beispielsweise im vogtländischen Plauen damals stationiert waren, genutzt. Die Sowjetarmee in der DDR informierte in solchen Fällen die damaligen DDR Grenztruppen. Diese leiteten entsprechende Maßnahmen ein. Siehe auch "Grenzerfahrungen - innerdeutsche Grenze von Blankenstein bis nach Mödlareuth, grünes Band" Die Fundamente der ehemaligen Radarstationen auf der Stelzenhöhe und eine Halle erinnern an die vergangene Zeit - siehe Fotos. Bei schönem Wetter ist von hier aus ein guter Ausblick auf das Vogtland möglich.
Im Jahr 2001 begannen die Abbrucharbeiten an den Gebäuden der einstigen Sowjetarmee.
Quelle: http://www.stelzenfestspiele.de/stelzen/.

Kampfhubschrauber vom Typ Mil Mi 24P, Standort: Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow

Fundament einer von mehreren ehemaligen sowjetischen Radarstationen auf der Stelzenhöhe

Zwischen den beiden Baumgruppen rechts im Bild befand sich ein Hubschrauberlandeplatz auf der Stelzenhöhe. Von hier aus starteten die Mi 24 Kampfhubschrauber ihre Patrouillenflüge.

Diese Halle der ehemaligen Sowjetarmee auf der Stelzenhöhe ist heute noch zu sehen.

Fotos/Bildrechte: Dietrich Klug

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Stand der Bearbeitung: 2.01.2020