Wer alternative Energiewandler will, muss sich auch für Energiespeicher und Energieeffizienz engagieren!
Ohne Energiespeicher geht es nicht!

Bild links: Blick auf Pumpspeicherwerk Hohenwarte II, Bild rechts: Blick auf das Oberbecken des Pumpspeicherwerkes Hohenwarte II

Fotos: Dietrich Klug

Pumpspeicherwerke (PSW) wandeln elektrische Energie in Bewegungsenergie (kinetische Energie) sowie Lageenergie (potenzielle Energie) und umgekehrt um. Überschüssige elektrische Energie kann somit in Form von Lageenergie dauerhaft gespeichert werden. PSW dienen vordergründig zur Lastregulierung des Verteilernetzes und Energiespeicherung. Sie sind sogenannte Spitzenlastkraftwerke. PSW können bei Bedarf kurzfristig Energie in das elektrische Verteilernetz einspeisen. Zudem nimmt die Bedeutung von PSW zukünftig zu, da immer mehr Energie von Windenergie- und Fotovoltaikanlagen in das Verteilernetz diskontinuierlich eingespeist wird. Somit wächst folglich der Bedarf an PSW nicht nur in Deutschland. In Deutschland werden über 30 PSW genutzt.

Das Pumpspeicherwerk Hohenwarte II wurde von 1956 bis 1963 gebaut. Zum Einsatz kommen acht Francis-Turbinen, die wahlweise als Turbine und als Pumpe arbeiten können. Die elektrische Leistung beträgt insgesamt 320 MW (320 Millionen Watt). Die mittlere Fallhöhe liegt bei 302 m und die maximale bei 314,5 m. Der Wirkungsgrad liegt bei modernen PSW bei ca. 80 %. Das Oberbecken kann 794000 m³ Wasser speichern. Diese Wassermasse entspricht in etwa 794000 Mittelklasse PKW.

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Stand der Bearbeitung: 04.01.2017 Alle Rechte vorbehalten. © 2014 - 2017 Dietrich Klug