Am 21. Oktober 1643 (gregorianischer Kalender) wurde der Magister Georg Samuel Dörffel, Superintendent und Amateurstronom in Plauen im Vogtland geboren

Er berechnete aufgrund eigener Beobachtungen des Kometen von 1680/81 (Kirch) die Kometenbahn als eine Parabel, in deren Brennpunkt die Sonne steht und entdeckte sehr früh den Kometen von 1682. Dörffel führte erste Höhenberechnungen mit Hilfe zweier korrespondierender Beobachtungspunkte durch. Der Astronom Schröter benannte im 18. Jahrhundert erstmals Dörffelberge auf dem Mond. Die IAU gab 1979 einem Krater auf dem Mond seinen Namen. Der kleine Planet 4076 trägt seit 1989 seinen Namen wie auch die Straßen in Weida und Plauen. Dörffel führte (Jahre vor dem Erscheinen der Newton'schen Gravitationstheorie) aus seinen Beobachtungen den Nachweis, dass die Kometen sich auf parabolischen Bahnen bewegen, in deren Brennpunkt die Sonne steht. Dörffel starb in Weida am 16.08.1688 (gregorianischer Kalender).

Quellen: http://www.stadtgeschichte-weida.de/index.php?option=com_content&view=article&id=74&Itemid=88 und http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Samuel_D%C3%B6rffel

Diese Stele befindet sich auf dem Bärenstein in Plauen im Vogtland zum Gedenken an die astronomischen Erkenntnisse des Amateurstronoms Georg Samuel Dörffel. Sie wurde von dem ehemaligen Oberbürgermeister von Plauen, Dr. Rolf Magerkord, angefertigt.

Ebenfalls von Dr. Magerkord kreiert sind die in den Fotos ersichtlichen Gedenksteine auf dem Plauener Bärenstein zu Ehren von dem Amateurastronom Dörffel.

Fotos: Dietrich Klug

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Stand der Bearbeitung: 13.02.2016

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